Jugendkultur auf niedrigstem Niveau
Eine scheinbare Wende hat sich für die Jugendkultur in Potsdam vollzogen.
Vor über einem Jahr musste das Spartacus
schließen und der im selben Haus befindlicheJugendklub S 13 wurde an den
Stadtrand gedrängt. Seitdem gibt es keine
Alternative Jugendkultur mehr in Potsdams Innenstadt.
40 Jahre SDAJ
Es hatte etwas von einem Experiment, als am 5.5.1968, nicht nur zufällig der 150. Geburtstag von Karl Marx, die SDAJ gegründet wurde. Zwar hatte sich das politische Klima durch die Studentenrevolte verändert, trotzdem war die Kommunistenverfolgung, in der sogar das verteilen roter Nelken zu einer Haftstrafe führen konnte, noch vielen im Gedächtnis geblieben. Mit dem KPD-Verbot von 1956 konnte man, biegsam wie die Richter jahrelang damit umgegangen waren, problemlos jede beliebige Form von Opposition ausschalten. So wird die Zahl der als kommunistischer Tarnorganisation verbotenen Vereinigungen auf über 200 geschätzt.
SDAJ Potsdam gegründet!
Endlich war es soweit. Nach der weisen Wikipedia zufolge, gab
schon seit Ewigkeiten eine Sozialistische Arbeiterjugend in Potsdam,
so das wir beschlossen die Realität der Wikipedia anzupassen.
Inoffiziell waren wir schon eine weile aktiv, (z.B. im Anti-G8-Bündnis Potsdam) so wurde es Zeit dies auch formal auszugestalten und die linke Jugendkultur in der Hauptsadt Brandenburgs um die SDAJ zu bereichern.
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Persönliche Erklärung von Christel Wegner
Liebe GenossInnen, liebe FreundInnen, zur Klarstellung und vorab in aller Deutlichkeit: ich will nicht, wie es Panorama und die Presse formulieren, "die Stasi zurück". Wer den Bericht in Panorama gesehen hat, hat bemerkt: es gab viele Schnitte.
Meine Aussage im Interview bezog sich nicht auf die Stasi. Ich habe vielmehr gesagt, dass jeder Staat einen Geheimdienst hat und dies natürlich auch für einen sozialistischen Staat gilt. Im Anschluss hieran erfolgte dann die in Panorama gesendete Frequenz zum Thema "Staatssicherheit".



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